Chronik

1949
Im Dezember 1949 erwarb die damalige Gemeindeverbandsverwaltung zum Zwecke der Errichtung eines Altersheimes in Feistritz/Drau ein Grundstück, dass von Chr. Lackner, Gastwirt im Orte, vorher der sportbegeisterten Jugend der Umgebung zur Verfügung gestellt wurde. Die damalige Gemeindevertretung unter Bürgermeister Alois Gasser, befürwortete den Bau eines Altenheimes in der Gemeinde, und so kam es zur Planung im Jahre 1950.

1950
Im Mai 1950 begann dann der Gemeindeverband unter seinem damaligen Geschäftsführer, Bezirkshauptmann Hofrat Dr. Karl Bacher, mit dem Bau des Altersheimes. Die Pläne zum Bau wurden von Landesbaudirektor Arch. Dipl. Ing. Schwarz gezeichnet.

1951
Nach ca. 1 ½ Jahren Bauzeit zieht der erste Heimbewohner ein. Es wurde mit einem Bedienstetenstand von 4-5 Bediensteten begonnen. Das zweigeschossige Haus wurde mit 30 Zweibett-, 16 Einbett- und 2 Vierbettzimmern, einem Krankensowie Arztzimmer in jedem Stockwerk Bädern, Waschräumen und WCAnlagen und einem nach Süden angebauten Speisesaal ausgestattet. Es war somit für 84 Heimbewohner Platz.

1953
Im errichteten Heimpark wurden abschließend Sitzmöglichkeiten, wie an der südlichen Seite auf einer Fläche von ca. ½ ha der Gemüsegarten errichtet und angelegt. Um die Erholungs- und Ruhezone im Bereich des Altersheimes zu vergrößern bzw. zu gewährleisten, entschloss sich im Jahre 1953 die Gemeindeverbandsverwaltung, ein weiteres Grundstück samt anschließendem Wald dazuzukaufen, womit das Gesamtausmaß des Altersheimareals auf 27.500 m² anwuchs.

1972
Im August 1972 unter dem Geschäftsführer, Bezirkshauptmann Hofrat Dr. Lientschnig, wurde mit der Errichtung eines Zubaues zum bestehenden Heim begonnen und nach 2 1/2 jähriger Bauzeit konnte dann Anfang des Jahres 1975 der dazu errichtete Neubau seiner Bestimmung übergeben werden. Der Neubau wurde mit 32 Einbett-, einem Zweibettzimmer sowie mit Kleinwohnungen ausgestattet, so dass für weitere 38 betagte Menschen Platz geschaffen wurde. Außer Aufenthaltsund Leseräumen wurden noch zwei Kleinküchen für den Sonderbedarf der Heimbewohner eingerichtet sowie Kühlschränke mit Kühlfächern aufgestellt. Der Name „Altersheim“ wurde auf „Altenwohnheim“ geändert. Es wurden eine diplomierte Krankenschwester, eine Schwesternhelferin sowie drei weitere Bedienstete aufgenommen.

1975
Umbau bzw. Renovierung und Adaptierung des Stammhausesn. Diese Um- bzw. Zubauten konnten im Oktober 1977 abgeschlossen werden. Die Zimmer wurden mit Warm- und Kaltwasser versehen, die sanitären Anlagen völlig neu gestaltet, modernere Aufenthaltsräume geschaffen, viele Böden erneuert, ein Anschluss an die zentrale Rufanlage geschaffen sowie eine Fernsehantennenanschlussmöglichkeit errichtet. Im Kellergeschoß wurden ein Fernsehraum sowie weitere zwei Einbettzimmer und die Kapelle renoviert, vergrößert bzw. errichtet. Die Außenfassade wurde erneuert und in jedem Stockwerk eine Kleinküche für den Sonderbedarf errichtet. Auch das angrenzende Waldgrundstück wurde für Erholungszwecke besser erschlossen, es wurden im Park- und Waldbereich 46 Sitzbänke aufgestellt.

1996
Unter Geschäftsführer, Bezirkshauptmann Dr. Harald Kastner, und dem Vositzenden Ing. Reinhold Hubmann, wird ein weiterer Zubau beschlossen. Dieser Bau wurde so konzipiert, dass eine moderne Krankenpflege möglich ist. Nach einer Bauzeit von ca. 2 Jahren wurde ein einstöckiges Gebäude, das 50 Bewohnern in 20 Zweibettzimmern und 10 Einbettzimmern Platz bietet, seiner Bestimmung übergeben. Jedes Zimmer hat eine behindertengerechte Nasszelle mit Dusche, Toilette und Waschtisch. Jede Etage verfügt über einen modernst ausgestatteten Schwesternstützpunkt und ein Etagenbad mit Hubbadewanne.

2000
Da die Nachfrage nach Pflegebetten immer größer wurde, wurde der älteste Bauteil der Anlage 2000 bis 2001 grundsaniert. In diesem Bauteil entstanden auf 3 Etagen 27 Einbett und zwei Doppelbettzimmer. Die Zimmer sind alle pflegegerecht und mit eigener Nasszelle und eingerichtet. Es wurden auch ein Schwesternstützpunkt und zwei Pflegebäder mit den notwendigen Hilfsmitteln errichtet. I

2004
2004 begann der Sozialhilfeverband mit dem Bau eines neuen Wohn und Pflegeheim in Wernberg. Nach dessen Fertigstellung im Jänner 2006 wurden 20 Bewohner des im Jahre 1972 erbauten Zubaues nach Wernberg übersiedelt um auch diesen Bauteil in pflegegerechte Einheiten zu erneuern. Nach einer Umbauzeit von einem Jahr entstanden hier 2 Zweibettzimmer und 20 Einbettzimmer. Einige der Einbettzimmer sind so gestaltet, dass 2 Bewohner sich eine Nasszelle teilen. Es wurden auch ein moderner Schwesternstützpunkt, ein großer lichtdurchfluteter Aufenthaltsraum, und ein großzügiges Etagenbad errichtet. Im Zuge dieses Umbaues wurde auch der Eingangsbereich dieses Bauabschnittes neu gestaltet.